Die Lindauer Rollenspiel-Gruppen
Lightwarriors
Die Lightwarriors: Eine Gang in Seattle, Renton

Die Lightwarriors sind eine eher kleine Gang mit ca. 30 - 40 Mitgliedern, die Zahl ändert sich häufig... In der Relation zu anderen Gangs gehören sie wohl eher zu den "Good Guys", sie haben zwar auch gerne Spaß und leben im Prinzip von Drogenhandel und Schutzgeldzahlungen, sie haben aber auch den Anspruch, nicht nur ihr Revier sondern auch seine Bewohner zu schützen. Sie nehmen ihre Funktion im sozialen Gefüge des Stadtteils sehr ernst und ein Schutzgeld zu erhalten bedeutet für sie eine Verpflichtung ihrerseits, die weit darüber hinausgeht lediglich darauf zu verzichten dem zahlenden die Bude selbst überm Kopf abzufackeln. Hinzu kommt dass sie als lokale Gang auf eine Recht lange Tradition von etwa 10 Jahren zurückblicken können und ihr vergleichsweise hoher Altersdurchschnitt bedeutet nicht zuletzt, dass die meisten Members sich die Hörner bereits abgestoßen haben und die Dinge etwas bedachter angehen lassen. Nicht umsonst haben sie ihr Lebensalter erreicht... Der Name "Lightwarriors" spricht für sich und hat tatsächlich etwas zu bedeuten, er soll nicht bloß cool klingen In ihrer Sichtweise auf die kalte verdreckte Welt von Konzernen, Gossenabschaum, und überngepassten, seelenlosen Konsumzombies verstehen sie sich als Verfechter vom aussterben bedrohter Ideale. Dem Ideal des "Kriegers des Lichts". Dieses Leitbild wurde von den Vorstellungen Dreamweavers geprägt, der nach ca. einjähriger Mitgliedschaft im Zuge großer Verluste in einem Gangfight flugs zum Leader "befördert wurde. Hinzu kommt, dass einige der älteren und höhergestellten Mitglieder genau wie ihr Boss aktive Schamanen sind, was dem gemeinsamem Nenner des Gangeigenen Weltverständnisses ebenfalls seinen Stempel aufdrückte. Die alteingesessenen Bewohner des Stadtteil haben die Gang mittlerweile gut akzeptiert, immer wieder bewiesen die jungen Leute, dass sie ihr gegebenes Wort zu halten verstehen und Schwierigkeiten verschiedenster Art meist kompetenter und effektiver Regeln als Polizei und Behörden.

In der Sparte Drogenhandel haben sie es verstanden eine Marktnische erfolgreich zu besetzen: Den Handel mit Pflanzendrogen verschiedenster Art, meist in hoher Qualität, auch exotisches und legales haben sie in ihrem Angebot, dass von Alltagsdrogen über Partydrogen bishin zu Gewächsen und Kräutermischungen reicht, die aus gutem Grund lediglich rituelle Verwendung finden und niemals einen Weg in den Mainstream gefunden haben. Nun ja, die Führungsriege um Dreamweaver besteht gewissermaßen aus Experten auf dem Gebiet... Zurzeit besetzen sie eine ehemalige Gummistiefelfabrik im Herzen ihres Reviers, eine ehemaliges Rentoner Traditionsunternehmen, dass vor etwa 25 Jahren dichtmachen musste. Das war ein auslösender Faktor für den Anfang vom Ende des Stadtteils, der sich seitdem langsam aber stetig auf Abwärtskurs befindet.



Nun wird es aber Zeit einige wichtige Mitglieder persönlich vorzustellen:

"Dreamweaver"

  • Elf
  • ca. 30 Jahre (so genau weiß er das selbst nicht)
  • 1,80 m
  • weißblondes, Langes Haar, meist als Pferdeschwanz oder offen

Erstaunlich erfahrener Schamane, halbverrückter Visionär und Boss der "Lightwarriors" Mit seiner Mischung aus Umsicht, potentieller Gefährlichkeit, Solidarität, sozialem Engagement, völliger Unberechenbarkeit und dem unerschütterlichen Glauben "der Gute" zu sein hat es der mittlerweile etwa dreißigjährige Wolfsschamane geschafft das Territorium seiner Gang zu konsolidieren, sich Respekt und Akzeptanz der Einwohner seines Reviers zu verschaffen sowie sich den Ruf zu erwerben, leicht unterschätzt zu werden. Wenn man über seinen leicht verklärten Blick, gelegentliche Flashbacks diverser Pflanzendrogen, hin und wieder auftretende Visionen sowie allgemeine Sonderbarkeit durch häufigen Umgang mit Geistern hinwegsieht, könnte man sagen er steht mit beiden Beinen fest im Leben.


Herausragende Attribute:

  • Intuition (sehr gut)
  • Charisma, Willenskraft und Magie (gut)

Besonders schwach:

  • Konstitution (schwach)
  • Stärke (lächerlich)

Spezialgebiete:

  • Kampfmagie (sehr gut)
  • Hellsicht (gut)
  • Verhandlung (sehr gut)
  • Gebräuche - Straße (gut)
  • Führung (gut)


"Nero"

  • Norm, afroamerikanisch
  • 28 Jahre alt
  • 1,78m
  • Eigentlich schwarzes Haar, aber immer kahl rasiert, Tribaltatoos im westafrikanischen Stil auf der gesamten Kopfhaut
  • Üble Narbe in der linken Gesichtshälfte

Ebenfalls ein Wolfsschamane aber nicht ganz so gut wie Dreamweaver. Nero akzeptiert seinen Boss bedingungslos als "Alphamännchen" und ist ihm treu ergeben. Magisch kann er sich weder mit Dreamweaver noch mit einem anderen Zauberer der Gang messen, sein magisches Niveau kann allenfalls als durchschnittlich bezeichnet werden. Ein wunder Punkt seines Egos, auf den man ihn besser nicht anspricht. Dafür ist er körperlich gut trainiert und ein erfahrener, zäher, hinterlistiger und berüchtigter Straßenkämpfer. Er ist gewissermaßen die physisch - weltliche Präsenz der magischen Führungsspitze. Selbst bevorzugt er den bewaffneten Nahkampf, er ist aber durchaus in Taktik, Führung und Einsatz von Kämpfern mit Feuerwaffen im Häuser- und Straßenkampf versiert. Trotz seiner recht einfach gestrickten Psyche, seiner Gossensprache und einem gewissen Mangel an Allgemeinbildung sollte man seine logischen Fähigkeiten nicht unterschätzen. Mit einer Mischung aus Rudeltaktik, Nadelstichangriffen und Präventivschlägen hat er mit seinen Jungs und Mädels schon Gangs nach Hause geschickt, die eigentlich stärker hätten sein sollen, wenn sie nicht dümmer oder schlechter organisiert gewesen wären. Darüber hinaus ist er ein leidenschaftlicher und wirklich guter Trommler.


Herausragende Attribute:

  • Logik, Geschicklichkeit, Konstitution und Stärke (gut)

Besonders schwach:

  • Charisma (mies)
  • Intuition (schwach)

Spezialgebiete:

  • Kampfmagie (gut)
  • Nahkampf (sehr gut)
  • Taktik (spez. Häuserkampf) (sehr gut)
  • Westafrikanische Djembe (fantastisch)


"Squeaky"

  • Troll
  • in den Zwanzigern
  • 2,02 m
  • braunes, langes, fettiges, glatt gestriegeltes Haar, relativ kümmerliche "Hörnchen"

Squeaky ist eine echte Rarität, nicht nur, dass er für einen Troll echt mickrig ist, er ist auch ein echt dünnes Hemd. Dieser Umstand, gepaart mit den langen Armen und großen Händen die für seine Art typisch sind in Kombination mit dem Buckel und dem Klumpfuß lassen ihn in dem Halbdunkel das er bevorzugt oft wie einen mutierten Ghul oder so erscheinen. Wobei Ghule allerdings stinken würden, Squeaky nicht. trotz der dunklen feuchten Ecken aus denen er meist gekrochen kommt und trotz der fadenscheinigen, abgetragenen Klamotten die er trägt ist er merkwürdigerweise immer total sauber und so geruchsneutral, dass es fast schon unheimlich ist. Niemand weiß wie er das anstellt... Tatsache ist, dass Squeaky mittlerweile unersetzlich für die Gang geworden ist, dabei weiß kaum jemand, wann oder woher er gekommen ist, er war einfach irgendwann da. Squeaky ist ein initiierter Maus - Schamane und kümmert sich um alles was in die Kategorie "Irgendwelches Zeug" fällt. Waren, Vorräte, Waffen, Munition, Equipment, Schrott...einfach alles. Keiner weiß so genau wo er den ganzen Kram verstaut den er bunkert, wenn man irgendwas braucht sagt man einfach Squeaky Bescheid und wenn so was irgendwo vorrätig ist, schleppt er es an.


Herausragende Attribute:

  • Geschicklichkeit, Intuition, Willenskraft

Besonders schwach:

  • Stärke, Konstitution, Charisma

Spezialgebiete:

  • Infiltration (gut)
  • Hellsicht (sehr gut)
  • Verhandeln (gut)
  • Gebräuche Straße (sehr gut)
  • Schlösser knacken (sehr gut)


"Rembrandt"

  • Zwerg
  • In den Vierzigern
  • 1,34m
  • braunes Haar, dunkle Augen, Spitzbart, vom Synthaholmissbrauch gerötete Nase, immer einen altmodischen Sturzhelm mit Fliegerbrille auf.

Rembrandt ist die rechte Hand von Squeky und in seinem Kielwasser auch zu den Lightwarriors gekommen. Er spricht nicht viel, zumindest nicht mit Leuten. Dafür spricht er gern mit Sachen an denen er gerade rumbastelt. Er kümmert sich um das Zeug das Squeaky heranschleppt und hortet, repariert, wartet, modifiziert alles was er in die Finger kriegt. Rembrandt heißt übrigens wirklich so, zumindest mit Nachnamen, seinen Vornamen kennt niemand. Früher war er mal Flugzeugmechaniker bei einer Truppe von Flugzeugartisten die so ne Nummer mit alten Doppeldeckern abgezogen haben. Eigentlich wäre er am liebsten selbst ein tollkühner Kunstflieger geworden, hat es aber nie geschafft seine Höhenangst zu überwinden und ist darüber an der Flasche gelandet. Nach einem kurzen aber heftigen sozialen Abstieg fand er sich als "Techniker" der Lightwarriors in den Schatten von Seattle wieder. Welch geheimnisvolles Band ihn auf manchmal geradezu unheimliche Weise mit Squeaky verbindet weiß niemand, Fakt ist, dass die beiden Sonderlinge immer zusammen irgendwelche Sachen machen von denn sonst keiner irgendeine Ahnung hat. Es hat auch sonst keiner aus der Gang wirklich viel mit ihnen zu tun. Fakt ist aber auch, dass sie einfach unverzichtbar geworden sind.



Terror

  • Norm
  • 13,5
  • 1,70m
  • ein echtes Milchgesicht - aber ohne Ende gepierct, mit Nano- und sonstigen Tattoos verziert, Stacheliro, Hyperbrutal aussehender Motorradjacke mit hunderten von Killernieten, Lederhose, Kampstiefel mit Stacheldrahtverzierung, verschiedene Messer, Schlagringe, Totschläger, jede Menge Totenköpfe und Drachen mit und ohne Flammen, meistens ein Sixpack oder irgendeine Flasche...

Terror ist das jüngste vollwertige Mitglied der Lightwarriors und ein echt verrückter Spinner, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck. Das meiste an seinem Aussehen ist harte Schale und eigentlich ist er ein echt sensibler Typ. Man sollte ihn aber besser nicht drauf ansprechen. Den Namen Terror hatte er sich nit 11 selbst geben wollen, wurde aber trotzdem immer nur Milkface oder heh, Kleiner genannt. Mit 12 war er seiner namensmäßigen Zielvorstellung schon näher gekommen - Mittlerweile nennt ihn die meisten Gottverdammte Nervensäge, was schon dicht an Terror herankam fand er. Mit 13 verdiente er sich den Respekt der Lightwarriors und seinen gegenwärtigen Namen. Damals wurde er von der Fürsorge aufgegriffen und in ein geschlossenes Heim gesteckt. Nach drei Wochen war er wieder da. Er war jedoch nicht ausgebrochen - man hatte ihn klammheimlich bei Nacht und Nebel wieder rausgeworfen. Immerhin hat er es innerhalb von drei Wochen geschafft, allen Beteiligt dermaßen auf den Sack zu gehen, dass ein Sozialarbeiter den Dienst quittierte, einer sich versetzen ließ, eine Tablettenabhängig wurde und einer wegen eines Herzinfarktes zur Kur musste, der Verwaltungschef des Heimes musste vom Rest des Teams davon abgehalten werden Terror zu erschießen, und die Folgen wollte man dem armen Mann nicht zumuten. Die anderen Jugendlichen in dem Heim hatten schon nach zwei oder drei Tagen genug davon ihn fertigmachen zu wollen. Egal was sie mit ihm anstellten er hörte einfach nicht auf alles und jeden penetrant zu nerven und voll zu texten. Wenn Terror jemals sterben sollte müsst man sein Mundwerk extra totschlagen bevor man ihn begraben könnte. Außerdem bleibt er immer unter allen Umständen immer so fröhlich - naiv gutgelaunt und scheint zu glauben alle um ihn herum wären seine besten Freunde - selbst wenn sie "Ich sag's dir zum letzten Mal: Verpiss dich und lass dich nie wieder hier Blicken du elender Wurm!!!" brüllten und mit Sachen nach ihm warfen. Terror war nicht klein zu kriegen, niemals, von niemandem, unter keinen Umständen. Wenn die Lightwarriors finden das man jemandem das Leben zur Hölle machen sollte, setzen sie Terror auf ihn an. "Verpiss dich, Terror" ist so ziemlich die Standardbegrüßungsformel geworden für jeden der ihn kennt, er nimmt es nicht übel - und verpisst sich natürlich auch nicht. to be continued...

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