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Tarim

Heldendaten
 

Name Tarim Konnen Tuatah von Neetha

Spieler Björn
Titel
  • Knappin der Göttin Rondra
  • Sabique Quamar ab Tuatath n'ha Hadjech ab Arife ( "Die helle Mondin, Tochter der Tuatath, Schülerin der Hadjech, Tochter Arife")
  • Leyhfaja ab Rondhara
  • ehemals Maga Major
Rasse Mittelländerin
Kultur Aranien
Profession Rondra-Geweiht

vorher Kampfmagierin Halle des vollendeten Kampfes zu Bethana

 

Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • Akademische Ausbildung (Magisch & Kriegerisch)
  • Verbindungen (Novadische Sippe Tuatah, Glaubensgemeinschaft: Leyhfaja ab Rondhara)
  • Arroganz 7
  • Eitelkeit 7
  • Neugier 7
  • Prinzipientreue (Lehre der Rondra-Kirche, Regeln der Glaubensgemeinschaft der Leyhfaja ab Rondhara)
  • Verpflichtungen (Rondra-Kirche, Novadische Sippe Tuatah, Glaubensgemeinschaft Leyhfaja ab Rondhara )

Herausragende Talente und Zauber

Herausragende Talente Herausragende Zauber
  • Anderthalbhänder (16)
  • Raufen (11)
  • Schwerter (17)
  • Stäbe (Zweililie) (15)
  • Zweihandschwerter (17)
  • Reiten (18)
  • Selbstbeherrschung (12)
  • Etikette (18)
  • Überzeugen / Bekehren (18)
  • Götter und Kulte (18)
  • Fahrzeug lenken (18)
  • Ignifaxius (13)
  • Paralysis (10)
  • (nur noch das Wissen ohne die Gabe Madas)
 

 

Sonderfertigkeiten

Sonderfertigkeiten

  • Weihesegen der Waffe
  • Thalionmels Schlachtgesang
  • Wuchtschlag
  • Finte
  • Hammerschlag
  • Niederwerfen
  • Reiterkampf
  • Sturmangriff
  • Ausweichen I
  • Rüstungsgewöhnung I + II
  • Waffenspezialisierung Schwerter I
  • Waffenspezialisierung Zweihandschwerter I

Lebenslauf

Geboren wurde Tarim in einem sehr heißen Sommer in der wunderschönen Stadt Neetha, die berühmt ist für eine ihrer tapfersten Streiterinnen, Thalionmel von Neetha. Jeder in dieser Stadt kennt ihre Geschichte und die Kinder spielen noch heute "Thalionmel und die Novadis". Schon früh bewunderte Tarim diese Heilige und was sie für ihre Stadt getan hat. In Tarim wurde der Wunsch groß, dieser tapferen Streiterin nachzueifern. Doch auch das Wissen war für Tarim von enormer Bedeutung. Sie verbrachte die meißte Zeit ihrer Kindheit zwischen der Bibliothek und dem Tempel der Leunin auf dem großen Platz unter dem schattigen Dach des Baumes und bewunderte beim Lesen die Geweihten mit ihren blitzenden Waffen aus Stahl und dem stolzen Blick. Als Tarim 14 war, stellte ein Magier bei ihr die Kraft der Hesinde fest und empfahl Tarim, an eine Akademie zu gehen. Sie weinte, denn den Weg, den sie gehen wollte, war ihr jetzt verwehrt. Doch sie wollte die Weise Göttin nicht enttäuschen, die sie mit ihren Gaben gesegnet hatte und diskutierte mit dem Magier, ob es keinen Mittelweg zwischen Rondra und Hesinde geben würde. Er empfahl ihr den Weg nach Beethana, wo sie an die Schule des Vollendeten Kampfes ging und so sowohl ihren Körper als auch ihren Geist stählen konnte. In beiden Bereichen überraschte sie immer wieder ihre Lehrmeister und in dem Umgang mit der Zweililie war sie bald allen anderen Scholaren weit überlegen, ebenso wie in den magischen Fähigkeiten des Kampfes.

Mit Stolz empfing sie das Siegel in ihrer Hand und schwor an dem Tage, stets ehrenhaft zu kämpfen, wie es die Tugenden der Leunin verlangten und nur in einem Fall, wo ein ehrenhafter Kampf nicht mehr möglich ist, auf Grund der Falschheit des Feindes, würde sie die Wege des arkanen Kampfes gehen. Sie ging in die Welt hinaus und traf bald auf eine Gruppe Gefährten, die genau wie sie auf der Suche nach Wissen und einem fairen, ordentlichen Kampf waren. Auf ihrer ersten Queste kurz vor den Namenlosen Tagen bzw. genau während dieser Zeit, ergab sich für sie und ihre Gefährten die Möglichkeit, dem Widersacher der Zwölfe eine schwere Niederlage zu versetzen. Beim magischen Kampf gegen seinen Dämon durchschritt Tarim das erste und einzige mal in ihrer Laufbann die Grauen Pforten um sich und ihre Gefährten zu retten und den Dämon zu vernichten. Zufriedenheit machte sich in ihr breit, doch der Stolz auf den Sieg blieb aus.

Zwei Jahre später reiste sie mit ihren alten Gefährten, zu denen sich mittlerweile auch neue gesellt hatten, nach Al'Anfa. In dieser Stadt der Sünden und des Menschenhandels sah sie eine Novadi, die erhobenen Hauptes der Menge an Menschen gegenüber stand, die sie als Sklavin erwerben wollte. Tarims Wut auf alle Angehörigen des Volkes der Novadis verstummte für einen Moment und sie empfand Bewunderung für diese stolze Kriegerin. Sie wischte den Gedanken beiseite und wandte sich mit ihren Freunden ab. Einen Tag später ergab es sich, dass Tarim auf Grund ihrer Queste die Arena in Al'Anfa besuchen musste und sie wurde Zeugin eines spektakulären Kampfes dieser stolzen Novadi, die gegen eine Thorwalerin siegreich stritt. Doch was Tarim bewunderte, war die Fairness, mit der diese Ungläubige stritt. So kämpfte sie z.B. nicht weiter, wenn die Thorwalerin am Boden lag, gab dieser Zeit aufzustehen, ihre Waffe zu holen und stritt nach allen Regeln der Rondra. Diese Novadi wurde am Nachmittag zurück auf den Sklavenmarkt geschleppt; scheinbar war sie dem neuen Besitzer zu ungebändigt und er wollte sie nur noch wieder los werden. Tarim ersteigerte diese Frau, was ihr kurzzeitig den Hass einer Gefährtin brachte, einer ehemaligen Sklavin dieser Insel. Noch auf dem Markt flüsterte Tarim der Novadi zu, dass diese sofort frei wäre, wenn sie diese Insel verlassen würden. Auf dem Schiff schnitt Tarim ihr auch sofort die Fesseln durch und gab ihr ihre Papiere und ihre Waffen wieder. Auf die Frage, warum sie das getan hätte, schaute sie ihr tief in die Augen und sagte: "Ihr habt gekämpft wie eine Löwin und genießt meinen Respekt. Es wäre ein Frevel an der Herrin Rondra, eine solche Löwin wie eine Sklavin zu halten." Sie wandte sich ab und ging von der Novadi, die Ihr noch lange nach schaute.

Nach einigen Stunden auf See brachte Lilith, Tarims Gefährtin, ein Geschenk eben dieser Novadi zu Tarim, ein Seidentuch mit einem wunderschönen geschwungenen Dolch - einem Waqqif. Tarim fragte Lilith, was es mit diesem Dolch auf sich habe und diese erzählte ihr, das Hadjech ab Arife, die Novadi, eine Achmad'sunni sei und auch eine Kriegerin der vierten Frau Rastullahs - Rondharas - der Himmelslöwin. Lilith erklärte ihr ebenfalls, dass der Träger bzw. in sehr seltenen Fällen die Trägerin des Dolches die Ehre der gesamten Familie verteidigen müsse und dass dieses Geschenk die höchste Ehrerbietung wäre, die ein Novadi machen könnte. Tarim verstummte und es dauerte lange, bis sie wieder aus ihrer Starre erwachte. Sie ging zu Hadjech hin, lies sich nieder und dankte ihr für diese Ehre und versicherte, dass sie diesen Dolch stets mit Würde tragen würde. "Davon bin ich ausgegangen." war die einzige Antwort, die sie bekam. Egal, welche Beteuerung Tarim gab, sie bekam stets die selbe Antwort. Tarim fühlte sich mit dieser stolzen Frau so verbunden, wie noch nie zuvor in ihrem Leben mit irgendjemand anderem. Als diese nach langer Zeit des Schweigens ihren eigenen Dolch nahm und sich in die Handinnenfläche schnitt und Tarim anschaute, nahm Tarim den Waqqif und tat es ihr gleich und sie reichten sich die Hände. An diesem Tag legte Tarim ihre Vorurteile über die Novadis ab, da sie nicht so ungläubig waren, wie man stets behauptete. Sie verehrten auch die Götter der Zwölfe, nur unter anderem Namen und haben nicht verstanden, dass die Götter über allen Anderen stehen. Schweigend trennten sich die Beiden und am Abend erklärte Lilith Tarim mit weißem Gesicht und weit aufgerissenen Augen, was Tarim getan hatte und was diese eigentlich schon wusste. Tarim übernahm den Titel Hadjechs und wurde zur Achmad'sunni dieser Familie - zur Leyhfaja ab Rondhara (Novadischer Ehrentitel "Jüngste Tochter der Rondhara") - zur Verteidigerin der Ehre einer gesamten novadischen Sippe.

Tarim wusste, das ihr Leben sich von nun an ändern würde. Am Ende der Queste hatte sie schon viel von Hadjech gelernt, die nicht sofort in ihre Heimat aufbrach, sondern lange bei dem jüngsten Mitglied ihrer Familie blieb. Am frühen Morgen, als ihre Gefährten noch schliefen, hinterließ Tarim nur einen kurzen Brief für diese und reiste mit Hadjech alleine zu ihrer neuen Familie, wo sie vier Monate blieb und von allen zwar erst zögernd, aber nach dem Bericht von Hadjech und dem Beweis ihrer eigenen Ehrhaftigkeit mit offenen Armen empfangen wurde. Sie wurde in dieser Zeit in den Riten der Novadis und insbesondere in den Aufgaben der Achmad'sunni unterwiesen und sie spürte die Richtigkeit der Entscheidung, die sie getroffen hatte. Vielen der ältern Novadis war sie dennoch ein Dorn im Auge, da sie über die arkanen Fähigkeiten verfügte und sich nicht ganz auf ihre Waffen verließ. Tarim hatte aber schon damals auf dem Schiff für sich einen Entschluss gefasst, der sie nach dieser Zeit bei ihrer neuen Familie zurück nach Neetha führte. Stets begleitet von dem Waqqif und dem Amulett der Achmad'sunni.

In Neetha begab sie sich nach einer gründlichen Reinigung ausgeschlafen und gestärkt in den Tempel der Rondra, wo sie 12 Tage und 12 Nächte zur Herrin betete und nahm außer Wasser nichts zu sich. Die Geweihten schauten erstaunt, eine Magierin so innig zu ihrer Herrin beten zu sehen und spürten auch, dass am zwölfen Tag eine besondere Aura um sie lag und erkannten in den Augen Tarim ein Funkeln, das am Anfang noch nicht da gewesen war. Tarim verlies den Tempel mit erhobenen Hauptes und mit einem Lächeln.

Sie reiste nach Bethana und verbrachte auch dort, gewaschen und ausgeruht 12 Tage und 12 Nächte im Tempel der Hesinde und verlies auch diesen mit einem Lächeln, wenn auch mit einer Träne in den Augen und wandte sich ihrer alten Akademie zu... Die Bitte, mit der sie vor die Akademieleitung trat, brachte selbst die alten, ehrenhaften Mauern zum Erstaunen. Sie bat um die Entfernung ihres Gildensiegels und um die Verabreichung von Bannstaub, auf dass sie niemals wieder ihre arkanen Fähigkeiten regenerieren und einsetzen kann. Bis spät in die Nacht dauerte die Diskussion, doch Tarim blieb bei ihrem Entschluss. Und so kam es, dass Tarim am Tag der Rondra ein letztes mal zauberte und ihren Stab mit einem Destructibo Arcanitas zu Staub verwandelte und danach unter Schmerzen das Siegel entfernt bekam, ihrer magischen Fähigkeiten beraubt und anschließend aus den Büchern der Akademie gestrichen wurde. Noch am selben Tag erschien sie in einfacher Gewandung vor dem Hochgeweihten der Rondra in Neetha und bat um die Aufnahme als Novize. Verwunderung machte sich in dessen Gesicht breit, doch Tarim erzählte ihm, was passiert war, bis auf ihre Gedanken über den Glauben der Novadis. Sie erzählte, dass sie am 12. Tage ihres Betens den Ruf der Herrin verspürte habe und diesem nun folgen wolle.

Tarim wurde die älteste Novizin seit langem in diesem Tempel und verbrachte jede freie Minute mit Gebeten zur Herrin Rondra. Mit ihrer neuen Familie blieb sie über Briefe in engem Kontakt und auch zu ihren alten Gefährten schickte sie so manche Nachricht, ohne aber jemals zu erwähnen, was sie jetzt machen würde. Sie sollten selbst sehen, was sich nach dem letzten Treffen verändert hatte. Hadjech besuchte sie zweimal in dieser Zeit und war mehr als zufrieden mit Wahl ihrer "Kleinen Schwester". Zum großen Familienfest erhielt sie zum ersten mal den Respekt der alten Novadis, als diese Tarim nun als Vertreterin ihrer Ehre anerkannt hatten und sie nahmen sie endgültig in die Familie auf. Am letzten Tag führte Hadjech Tarim auf eine Koppel, wo Shadifs weideten und sagte, sie dürfe sich von diesen Pferden eines wählen, da sie nun uneingeschränkt zur Familie gehörte. Tarim nahm eine Shadifstute, deren Augen genauso hell leuchteten wie ihre eigenen an dem Tag, an dem sie Rondras Ruf vernahm.

Sie kehrte nach Neetha zurück und erhielt ein Jahr später die Weihe zur Knappin der Göttin Rondra. Denn der Tempelvorsteher erkannte welches gewaltige Potential in Tarim steckte und nach den Erzählungen über ihre bisher erlebten Abenteuer war er von ihrer Aufrichtigkeit mehr als überzeugt. Tarim schickte eine Nachricht an ihre Freunde und auch an Hadjech, diesen wichtigen Tag in ihrem Leben mit ihr zu teilen. Hadjech nahm ihre Schwester im Glauben mit Freudentränen in die Arme und auch das Gesicht der alten Gefährten, als sie den Grund für die Einladung erhielten, wird für Tarim unvergesslich sein.

Tarim ist bis heute dankbar für den Neuanfang, den sie von den Göttern geschenkt bekommen hat. Doch in manch stiller Stunde denkt sie an die wunderbare Zeit zurück, als sie in der Akademie in Bethana saß und den Ausführungen ihrer Lehrmeister gelauscht hat und an dem sie das erste mal die arkane Kraft bündelte, um ein Licht zu entzünden. Doch dann streicht sie liebevoll über ihren Waqqif und ihr Schwert und ihre Augen leuchten erneut so hell wie in Neetha. Jetzt herrscht Rondra nicht nur in ihrem Herzen, nein, auch ihre Gedanken gehören nun der göttlichen Himmelslöwin.

Sie hat jetzt ihren Platz in der Welt gefunden und zeigt dies der Welt durch ein Lächeln und ein stolzes, würdevolles und zufriedenes Auftreten.

 

Zitate

  • "Ihr seit arm, wenn Ihr den Glauben an die Götter verloren habt, lasst uns nach dieser Queste zusammen setzen und wir werden darüber in Ruhe sprechen. Ihr habt Euch vielleicht von den Göttern abgewendet, sie sich jedoch nicht von Euch."
  • "Was brauche ich Rüstung, was brauche ich Schwert, mein Glaube an die Herrin Rondra ist Tausend mal mehr wert. "
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